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Schlaganfall

 

Es wer­den ge­ziel­te Be­hand­lungs­for­men an­ge­wen­det, die auf die Ein­übung mo­to­ri­scher und fein­mo­to­ri­scher Be­we­gungsmus­ter aus­ge­rich­tet sind. Er­gän­zend fin­det eine internis­tische Mit­be­hand­lung statt, um zu­künf­ti­ge Ri­si­ko­fak­to­ren zu min­dern.

Apop­le­xia ce­re­bri.
engl.: stroke.


Das Krankheitsbild

Unter Schlag­an­fall ver­steht man eine plötz­lich auf­tre­ten­de Hirn­schä­di­gung durch eine Man­gel­durch­blu­tung des Ge­hirns oder eine Hirn­blu­tung. Meist kommt es zu einer halb­sei­ti­gen Läh­mung, d.h. Arm und Bein einer Kör­per­sei­te sind be­trof­fen, häu­fig auch eine Ge­sichts­hälf­te. Zu­sätz­lich kann es zu Ge­fühls­stö­run­gen und sel­te­ner auch zu an­de­ren Be­schwer­den wie z.B. Seh- und Sprach­stö­run­gen kom­men. Wich­tig ist eine so­fort ein­set­zen­de Be­hand­lung, um die Durch­blu­tung zu ver­bes­sern und eine dau­er­haf­te Hirn­schä­di­gung zu ver­mei­den.

Erst nach ei­ni­ger Zeit ist ab­seh­bar, ob sich die Be­schwer­den wie­der fol­gen­los zu­rück­bil­den oder ob es zu einer blei­ben­den Schä­di­gung kommt. Falls dies der Fall sein soll­te, ist eine wei­ter­füh­ren­de Be­hand­lung not­wen­dig, um die Sym­pto­me zu bes­sern und Kom­pli­ka­tio­nen vor­zu­beu­gen.


Die Ur­sa­chen eines Schlag­an­fal­les sind un­ter­schied­lich. Durch Blut­hoch­druck, Fett­stoff­wech­sel­stö­run­gen sowie einen Dia­be­tes aber auch ohne er­kenn­ba­ren Grund kann es zu Ver­en­gun­gen der hirn­ver­sor­gen­den Ge­fä­ße und da­durch zu einer Min­der­durch­blu­tung kom­men. Da­ne­ben ist die plötz­li­che Ver­le­gung eines Ge­fä­ßes durch Blut­ge­rinn­sel mög­lich, die sich z.B. bei Rhyth­mus­stö­run­gen im Herz bil­den kön­nen.

Unser Therapieangebot zur Behandlung von Schlaganfällen

Nach der aku­ten Krank­heits­pha­se und nach­dem ab­zu­se­hen ist, wel­che Be­hin­de­run­gen als Folge eines Schlag­an­falls auf­ge­tre­ten sind, soll­te eine ge­ziel­te Be­hand­lung durch­ge­führt wer­den. Diese be­steht vor allem in einer in­ten­si­ven kran­ken­gym­nas­ti­schen Be­treu­ung, um die ur­sprüng­li­chen Be­we­gungs­mus­ter er­neut ein­zu­üben und Kom­pli­ka­tio­nen, die durch eine län­ge­re Läh­mung auf­tre­ten kön­nen, zu ver­hin­dern.


Auch die Fein­mo­to­rik kann durch eine er­go­the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lung wie­der ge­bes­sert wer­den. Da­ne­ben ist eine in­ter­nis­ti­sche Mit­be­hand­lung not­wen­dig, um Ri­si­ko­fak­to­ren zu min­dern und et­wai­ge Be­glei­ter­kran­kun­gen, die zu einem er­neu­ten Hirn­in­farkt füh­ren kön­nen, ent­spre­chend zu be­han­deln.

Ihr Ansprechpartner

Neu­ro­lo­gi­sche Kli­nik Sel­zer GmbH
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