SCHMERZTHERAPIE

Ins­be­son­de­re an Mul­ti­ple Skle­ro­se er­krank­te Pa­ti­en­ten lei­den sehr häu­fig an Schmer­zen. Diese durch Fehl­steue­rung von Ner­ven­zel­len her­vor­ge­ru­fe­nen so­ge­nann­ten Ner­ven­schmer­zen be­tref­fen häu­fig die Beine und Arme, das Gesäß oder den Rü­cken und wer­den oft mit Be­grif­fen wie Bren­nen, schmerz­haf­tes Krib­beln oder Taub­heits­ge­fühl be­schrie­ben. Manch­mal kommt es auch zu einer schmerz­haf­ten Über­emp­find­lich­keit der Haut in den be­trof­fe­nen Ge­bie­ten.

 

Sehr viel häu­fi­ger als an Ner­ven­schmer­zen lei­den MS-Pa­ti­en­ten an Schmer­zen des Be­we­gungs­ap­pa­ra­tes, ver­ur­sacht durch Fehl­hal­tung in­fol­ge von Läh­mungs­er­schei­nun­gen, Ata­xie und Spas­tik sowie durch Ge­brauch von Hilfs­mit­teln wie Geh­stö­cken oder dem Sit­zen im Roll­stuhl. Häu­fig sind auch ganze Kör­per­re­gio­nen vom Schmerz be­trof­fen, so z.B. die Hals­wir­bel­säu­le mit Schmer­zaus­strah­lung in den Kopf und über die Schul­ter und den Arm zu den Fin­gern hin.

Das An­ge­bot der NEU­RO­LO­GI­SCHEN KLI­NIK SEL­ZER zur Be­hand­lung der viel­fäl­ti­gen Schmerz­sym­pto­mee nicht nur bei MS-Pa­ti­en­ten reicht von In­jek­tio­nen an bzw. in er­krank­te Ge­len­ke, Seh­nen, Ner­ven und Mus­keln über Aku­punk­tur, ma­nu­el­le The­ra­pie und me­di­ka­men­tö­se Schmerz­the­ra­pie. Be­glei­tend dazu legen wir gro­ßen Wert auf Kran­ken­gym­nas­tik und Er­go­the­ra­pie, auf Ul­tra­schallan­wen­dun­gen, trans­cu­ta­ne elek­tri­sche Ner­ven­sti­mu­la­tio­nen (TENS), Mas­sa­gen, Wär­me- und Käl­te­be­hand­lun­gen sowie me­di­zi­ni­sche Bäder. Bei chro­ni­schen, sehr quä­len­den und be­ein­träch­ti­gen­den Schmer­zen ge­hört die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lung sowie die An­wen­dung von Ent­span­nungs­tech­ni­ken wie Au­to­ge­nes Trai­ning und Pro­gres­si­ve Mus­kel­re­la­xa­ti­on nach Ja­cob­son zu den un­ver­zicht­ba­ren Be­stand­tei­len der Schmerz­the­ra­pie.